Hochzeit & Feuerwerk

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Hochzeitsspiele und Hochzeitsbräuche

Herzlaken zum ausschneiden

Das Hochzeitsspiel "Herzlaken ausschneiden" sollte auf keiner Hochzeit fehlen. Das Herzlaken ist ein bekanntes und beliebte Partyspiel zur Hochzeit und eine schöne Überraschung für das Brautpaar. Folgende Hinweise sollten Sie beachten, damit die Hochzeitsüberraschung auch gelingt.

Als erstes sollte man sich einen passenden Zeitpunkt für das Herzlaken-Spiel aussuchen. Am besten nach der Trauung, vor dem Kaffee oder dem Abendessen. Sitzen die Gäste einmal ist es schwierig alle Beteiligten für ein Partyspiel zu gewinnen.

 

Die Gäste warten mit dem Herzlaken auf einer Wiese oder in einem Ballsaal auf das Brautpaar. Dann halten mindestens zwei Gäste das Herzlaken straff gespannt in der Hand, Einer von der rechten Seiten und der Andere von der linken Seite. Alternativ kann das Herzlaken auch mit kleinen Stricken an den Außenkannten versehen werden, die wiederum an ein Geländer oder Ähnliches befestigt werden.

Nachdem das Herzlaken straff gespannt ist, bekommt das frisch vermählte Paar jeweils eine Nagelschere überreicht. Mit dieser kleinen Schere muss das Brautpaar dann das aufgedruckte Herz ausschneiden.  Wurde das innen liegende Herz aus dem Herzlaken geschnitten trägt der Bräutigam die Braut durch das Herz. Dieser Hochzeitsbrauch steht nicht nur dafür das der Bräutigam seine Braut auch in Zukunft auf Händen tragen soll, sondern auch für den gemeinsamen Weg, der beiden noch bevor steht. Die Gäste können während des Ausschneidens zahlreiche Fotos vom Brautpaar machen und das Herzlaken anschließend auch als Fotokulisse nutzen.

Lieferumfang Herzlaken

Lieferumfang Herzlaken-Set von der Firma Krause & Sohn

  • 1x Laken mit den Maßen: 2m breit x ca. 1,50m hoch
  • Hochzeitslaken aus hochwertigem, glänzendem Stoff
  • Motiv Herz mit Brautpaar
  • 2x Nagelscheren separat verpackt
  • 1x Geschenkkarton weiß

 

Hinweis: Bei schlechtem Wetter kann dieses Spiel auch drinnen veranstaltet werden.

 

Die schönsten Hochzeitsbräuche

Jede Hochzeit ist so einzigartig und besonders wie das Brautpaar selbst. Daher gibt es keine verbindlichen Regeln, Bräuche oder Hochzeitsspiele für diesen großen Tag. Einige Hochzeitsbräuche haben sich aber vielerorts etabliert und diese möchten wir Ihnen nun verraten.

Spalierstehen

Nachdem das Brautpaar aus dem Standesamt oder das Kirchenportal ins Freie tritt stellen sich die Hochzeitsgäste im Spalier auf. Mit dem Bilden eines Spaliers, indem die Gäste rechts und links in einer Reihe stehen, erweisen sie dem Brautpaar die Ehre. Der Gang des Brautpaares durch den „Tunnel“ symbolisiert den gemeinsamen Weg durch das Leben.

Reisregen

Kommt das Brautpaar aus dem Standesamt oder der Kirche, dann erwartet das frisch getraute Paar ein Regen aus Reis, Rosenblättern oder Konfetti. Die Hochzeitsgäste bewerfen das Brautpaar in manchen Regionen auch mit Bonbons oder Nüssen. Der Reisregen steht symbolisch für einen reichen Kindersegen und erfreut auch die Gäste. Wer sich bei diesem Brauch nicht die Hände schmutzig machen will, der greift einfach zu einem Konfetti-Shooter. Die langen Papprohre sind mit roten oder weißen Rosenblättern aus Textil befühlt und eine Luftdruckpatrone schießt den Inhalt in die Höhe. Alternativ sind auch Seifenblasen eine schöne Sache.

Blumenkinder

Das Streuen von Blumen durch die kleinsten Gäste der Hochzeitsfeier, geht auf einen alten heidnischen Brauch zurück. Der Duft der Rosenblätter sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken und dem Brautpaar einen reichen Kindersegen bescheren. Oftmals wird nach der kirchlichen Trauung schon in der Kirche mit dem streuen der Blütenblätter begonnen. Die Blumenkinder tragen dann voller Stolz ihr Blumenkörbchen und laufen vor dem Brautpaar, um ihre Streublumen auf dem Boden zu verteilen. Das frisch vermählte Paar läuft somit auf einen Blütenteppich in die gemeinsame Zukunft. Während das Brautpaar diesen romantischen Moment genießt, verliert sich manches Blumenkind im Streuen und Einsammeln der Blütenblätter.

Holzstammsägen

Meist organisieren Familie und Freunde einen Baumstamm, Sägebock und Bogensäge für diese spaßige Aktion. Mittlerweile bieten aber auch Hotels und Restaurants das Equipment für diesen, aus der Schweiz und Süddeutschland stammenden Brauch an. Das Brautpaar muss den Baumstamm, der je nach Gusto unterschiedlich dick ausfällt, mit einer stumpfen Säge durchsägen, wobei die Braut auf der einen Seite und der Bräutigam auf der anderen Seite des Sägebockes steht. Diese Arbeit erfordert zwar etwas Kraft und Geduld vom Brautpaar, bietet aber viele Lacher und schöne Fotomotive für die Hochzeitsgäste.

Brot und Salz

Nach der Trauung oder vor dem Eintritt in die Gastwirtschaft werden dem Brautpaar Brot und Salz gereicht. Familie, Freunde oder das Personal der Gastwirtschaft führen diesen Brauch durch. Dieser alte Brauch geht auf Zeiten zurück in dem Brot und Salz als Grundnahrungsmittel diente. Durch schlechte Ernten und lange Wege zu Salzlagern waren Brot und Salz und teilweise nur unter beschwerlichen Umständen zu bekommen. Das Brot symbolisiert das Lebensnotwendige, das Salz die nötige Würze des Lebens.

Hochzeitstauben

Die schneeweißen Hochzeitstauben stehen für Frieden, Glück und Liebe. Das Brautpaar entlässt die Tauben aus einem Käfig oder einer großen Schachtel. Mit den Tauben gehen auch die Wünsche des Paares auf Reise. Die zahmen Zuchttauben kehren natürlich zu ihrem Besitzer zurück. Die Botschaft der Hochzeitstauben jedoch ist: Ein Taubenpaar das sich einmal gefunden hat, bleibt ein Leben lang zusammen.

Ein Baum pflanzen

Eine alte Tradition ist das gemeinsame pflanzen eines Baumes. Der Baum steht für das wachsen und gedeihen der Ehe. Ebenso wie der Baum wächst, soll auch das Brautpaar zusammen wachsen. Beliebte Hochzeitsbäume sind Eberesche, Birke, Eiche oder Weide. In einigen Gemeinden sind konkrete Stellen zur Bepflanzung ausgewiesen. Der Baum wird dann mit einer Marke verstehen, die den Namen des Brautpaares trägt. Zum Andenken erhält das Brautpaar eine Urkunde.

Schleiertanz

Nach einem alten Brauch, wird um 24:00 Uhr der Braut der Schleier abgenommen und eine Nachthaube aufgesetzt. Der Ehemann bekommt eine Zipfelmütze von der Hochzeitsgesellschaft verpasst und nach Belieben auch eine Pfeife überreicht. Ein Gast liest dazu dem Brautpaar ein traditionelles Gedicht vor, in dem die Rechten und Pflichten des Brautpaares erklärt sind. In manchen Regionen wird dann auch der Brautschleier gegen Geld versteigert.

Fackeltanz

Besonders in der Antike war der Fackeltanz ein beliebter Brauch bei Hochzeitfeiern. Aber auch vom Mittelalter bis hin in das 18. Jahrhundert war der Fackeltanz noch sehr gebräuchlich bei den deutschen Fürstenhäusern. 1913 wurde der Fackeltanz noch vom preußischen Königshaus veranstaltet, als Viktoria Luise von Preußen den Herzog von Braunschweig Ernst August geheiratet hat. Passende Fackeln zum Fackeltanz finden Sie in unserem Fackel Onlineshop.